Die freie Ärztin ist ein Raum für Ärztinnen und Therapeutinnen, die ehrlich hinschauen wollen: Was passt noch? Was passt nicht mehr? Und wie könnte Medizin wieder aussehen, wenn sie sich nach Dir anfühlt?
Für Ärztinnen & Therapeutinnen in Klinik, Praxis, Selbstständigkeit oder Neuorientierung

Du bist zuverlässig, belastbar, fachlich stark. Du gibst jeden Tag viel – fachlich, menschlich, organisatorisch. Und trotzdem fragst Du Dich immer häufiger: Wie lange kann ich so eigentlich noch weitermachen?
So war Medizin für mich nie gedacht.
Viele drehen erst an kleinen Stellschrauben: etwas weniger Sprechstunde, ein paar Selbstzahlerleistungen, ein neuer Ablauf, noch mehr Disziplin. Doch wenn der Rahmen grundsätzlich nicht mehr passt, reicht Optimierung irgendwann nicht mehr aus. Denn tief im Inneren geht es um etwas anderes:
Wer bin ich als Ärztin, wenn ich nicht nur funktioniere?
Es geht nicht darum, zwingend auszusteigen. Es geht darum, im Kern wieder zu spüren, warum Du Ärztin geworden bist – und Dich dann, wenn es für Dich stimmig ist, neu zu orientieren. Damit Du Dir und Deinen Patient:innen wieder mehr helfen kannst. Keine radikalen Schnellschüsse, keine Motivationssprüche – sondern ehrliche Klarheit jenseits von Schuldgefühl, Angst und Fremdbestimmung.
Ein kurzer Fragenkatalog für Ärztinnen und Therapeutinnen, die spüren, dass sich etwas verändern muss – aber noch nicht wissen, was der nächste Schritt ist. Keine Theorie, kein „richtig“ oder „falsch“.
Du erkennst, welcher von sechs Veränderungstypen Du gerade bist – von der Erschöpften bis zur Visionärin.
Statt radikalem Sprung bekommst Du einen konkreten, machbaren Impuls, der zu Deiner Situation passt.
Du erfährst, dass andere genau hier stehen – und dass Veränderung erlaubt ist. Schluss mit Schuldgefühl.
Dauer ca. 5–7 Minuten · Du erhältst Deine Einordnung und weiterführende Impulse sofort per E-Mail.
So wie es ist, kann es nicht bleiben – aber Du siehst noch keinen klaren Weg.
Du trägst viel. Veränderung fühlt sich schnell egoistisch an. Dein Thema ist die innere Erlaubnis.
Fachlich stark, innerlich müde. Dein erster Schritt ist Ehrlichkeit und Stabilisierung.
Deine berufliche Identität will sich verändern. Du brauchst Klarheit und Struktur.
Du stehst kurz vor einer Entscheidung – und brauchst eine klare, realistische Richtung.
Du willst Medizin längst anders leben. Jetzt geht es darum, diesem Bild Raum zu geben.
Ich bin ihn selbst gegangen.
Mein Name ist Dr. med. Tanja Reiche-Dünnebacke. Ich bin Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, zweifache Mutter – und ich war jahrelang mit Leidenschaft operativ tätig.
Während meiner Schwangerschaft und nach der Geburt meines zweiten Sohnes arbeitete ich in Teilzeit. Genau in dieser Zeit wuchs in mir ein klarer Entschluss: Ich will in den niedergelassenen Bereich – ich will meinen eigenen Weg in der Medizin gehen.
Nach mehreren Jahren in der Anstellung wollte ich endlich mein eigenes Ding machen. Ich war überzeugt: Man muss einfach gute Medizin machen, dann wird schon alles gut. Doch so war es nicht. Das Ergebnis waren mehr Stress, mehr Verantwortung – und immer weniger Freude an meinem Beruf.
Bevor ich in den Burn-out gerutscht wäre und am Ende keinem Menschen mehr richtig hätte helfen können, habe ich mich entschieden, etwas zu verändern – zurück zu der Medizin, für die ich einmal angetreten bin.
Seit Oktober 2025 arbeite ich selbstbestimmt – in meinem eigenen Takt und mit Zeit für die Menschen, die zu mir kommen. Genau diese Klarheit möchte ich anderen Ärztinnen und Therapeutinnen weitergeben: damit Du Deine Berufung wiederfindest und Dich – wenn es für Dich stimmig ist – neu orientieren kannst. Ohne Druck, ohne laute Versprechen, aber mit Haltung, Erfahrung und ehrlichem Blick.
Kein anonymes Durchschleusen, sondern Räume und Zeit, in denen Menschen wirklich ankommen. Ein ehrlicher Eindruck aus meiner Praxis in der Eifel – damit Du spürst, worauf dieser Weg hinführen kann.
Über 20 Jahre orthopädische Expertise – meine Praxis Orthopädie Schleiden.
Viele warten zu lange – bis der Körper streikt, die Freude verschwindet, der Zynismus stärker wird als die Empathie. Aber Veränderung darf früher beginnen. Nicht mit Kündigung, nicht mit einem radikalen Sprung – sondern mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme.